Aktivitäten
Terminvorschau 1. Halbjahr 2026
Gäste sind zu allen Vorträgen stets willkommen!
Für die Matineen muss von ihnen lediglich der Museumseintritt an der Kasse des Museums entrichtet werden. Die Teilnahme an den stadtgeschichtlichne Vorträgen ist kostenfrei.
Hinweis:
Bei den Veranstaltungen können Fotoaufnahmen zu Dokumentations- und Veröffentlichungszwecken (z. B. Website, Social Media, Pressearbeit) gemacht werden.
| HEINZ MACK – VON ZERO BIS HEUTE „Vom Rheinland in die ganze Welt“ Matineeveranstaltung 25. Januar 2026 / Rittersaal im Museum Schloss Rheydt | Heinz Mack, Jahrgang 1931, Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität zu Köln, gründete nach Abschluß seiner Studien 1957 mit Otto Piene die ZERO-Kunstbewegung. ZERO – dieser Begriff steht für einen Nullpunkt und für die Hinwendung zu einer neuen künstlerischen Denkweise. 1961 stieß dann Günther Uecker zur ZERO-Gruppe hinzu, die einen regen künstlerischen Austausch mit den damaligen internationalen Avantgarde-Künstlern (Lucio Fontana, Yves Klein u.a.) unterhielt. Heinz Mack entwickelte sich nach dem Ende der ZERO-Bewegung 1966 künstlerisch eigenständig weiter. Die Kraft des Lichtes und dessen Beeinflussung durch Glas und Spiegel war ein zentrales Thema für die Arbeit des zweifachen Dokumenta-Teilnehmers. Heinz Mack lebt und arbeitet seit vielen Jahren auf dem Huppertzhof in Mönchengladbach. Die Mack Foundation als gemeinnützige Stiftung, die diese Matineeveranstaltung begleitet, bewahrt das Werk von Heinz Mack und unterstützt die wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Werk. Uhrzeit: 11.30 Uhr. Vorherige Anmeldung bei der Museumskasse (Tel.: 02161/25-2689) wird empfohlen. |
| 4. Februar 2026 19 Uhr, Schloss Rheydt, Rittersaal | Vortrag: Ein Museum fürs Schloss. Die Geschichte des städtischen Museums Schloss Rheydt. Referenten: Die Eröffnung des Städtischen Museums im Schloss im Jahr 1922 war nicht der Beginn der Museumsgeschichte in Rheydt. Zu diesem Zeitpunkt konnte das bestehende Heimatmuseum bereits auf eine bewegte Geschichte seit 1897 zurückblicken. Mit dem Umzug in das Schloss mussten sich Ausstellungschwerpunkte und Inhalte des lokalhistorischen Museums fast zwangsläufig verändern. Sieht man von der Zeit als Gästehaus der Stadt 1940 bis 1945 einmal ab, die den schärfsten Einschnitt bedeutete, lässt sich heute auf ein gutes Jahrhundert Museumgeschichte im Schloss Rheydt zurückblicken. In dieser Zeit ist vieles geschehen. Einen besonders markanten Einschnitt bildete die Nachkriegszeit, als man beschloss, einen Schwerpunkt des Museums auf die Zeit der Renaissance zu legen. Es entstand eine hochrangige und überregional bedeutsame Sammlung zur Kunst und Kultur dieser Epoche. Sie bildet heute eine Einheit mit dem Schloss, dem im ganzen Rheinland einzigartigen Baudenkmal der Renaissance. Mit der Neugründung des Museums in der Nachkriegszeit wurde 1953 auch die Otto von Bylandt-Gesellschaft als Förderverein ins Leben gerufen. In ihrem Vortrag geben die Referenten einen Überblick über die Historie des Museums und des Schlosses, eines wichtigen Teils der Geschichte der Stadt Mönchengladbach. |
| Matinee Veranstaltung am 1. März 2026 11:30 Uhr in Schloss Rheydt | PILGERFAHRT ZU BEETHOVEN Sparte: Literatur, Musik Musikalische Lesung mit Ronny Tomiska (Sprecher), Tanja Tomiska (Violine) und Katie Wong (Klavier) Richard Wagner, damals mittellos und nahezu unbekannt, hatte im Winter 1840/41, die Erzählung „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven“ für eine französische Musikzeitschrift geschrieben. Wagner als Prosa-Autor? Ja, und zwar spannend und unterhaltsam! Erzählt wird die fiktive Geschichte des in voller Beethoven-Begeisterung entflammten Musikers Richard Wagner, der eine „Pilgerfahrt“ nach Wien zu dem „Genius“ unternimmt. Der noch junge Wagner macht sich zu Fuß auf den Weg, um bei van Beethoven Unterricht zu nehmen. In großer Ehrfurcht vor dem lange verstorbenen Meister gerät die Reise zu einer regelrechten Wallfahrt. Gleichzeitig unternimmt ein Engländer mit ähnlichen Absichten eine Reise zu dem Meister. Die beiden konkurrieren – zum Teil mit unlauteren Mitteln – darum, als Erster am Ziel zu sein. Der große Komponist gewährt Wagner schließlich einen Besuch. Dabei legt Wagner Beethoven Worte in den Mund, die die „Langeweile“ zeitgenössischer Opern anprangern, eigentlich aber seine eigene Meinung darstellen. Eine unterhaltsame, phantastische Erzählung voller Witz, die interessante Innenansichten eines Komponisten bietet, dem man soviel Humor wohl nicht zugetraut hätte. |
| 6. Mai 2026 19 Uhr, Schloss Rheydt, Rittersaal | Vortrag: Die Schlacht bei Dahlen 1568. Referent: Das Thema des Vortrags gehört zum Themenkomplex „Die Spanier am Niederrhein“. In Mönchengladbach selbst ist kaum bekannt, dass mit der Schlacht bei Dahlen am 25. April 1568 jene Epoche begann, die man auch als die Zeit des Achtzigjährigen Krieges nennt: von 1568 bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648. Und mit dieser Bezeichnung des Achtzigjährigen Krieges ist natürlich auch der Unabhängigkeitskampf der Niederlande gegen die Spanier berührt. Zwischen Holt, Pongs, Dorthausen und Rheindahlen standen sich diese beiden Parteien gegenüber; den Sieg fuhren die Spanier ein; Wilhelm von Oranien unterlag. Der Vortrag spürt den strategischen, militärischen wie politischen Zusammenhängen und den Folgen des Ereignisses nach. |
